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BR-Seminarbewertung zwecks ISO-Zertifizierung?

B
betriebsrat
Nov 2016 bearbeitet

Habe von der GL ein schreiben bekommen wo wir unsere BR-Seminare bewerten sollen. Sie haben gesagt das müssen wir weil wir ISO-Zertifiziert sind, natürlich mit Unterschrift jedes Einzelnen. Diese werden dann mit allen Schulungen abgelegt. Meine Frage ist das überhaupt Vertretbar? Was ist Eure Meinung dazu? Danke

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Community-Antworten (3)

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derdermalwjlwar

09.07.2009 um 12:12 Uhr

ISO hin, Zertifizierung her..... für BR-Seminare ist das nicht erforderlich. Der Besuch dieser Seminare ist nicht relevant für den Geschäftszweck des Betriebes, und fällt deshalb sicher nicht unter den Dokumentationszwang des Betriebes.

P
Petrus

09.07.2009 um 15:38 Uhr

Und andererseits käme es für mich auf die Fragen im Bewertungsbogen an. Bei uns gibt es die Bewertungsbögen auch. Warum sollte ich ein Problem damit haben, die Kompetenz des Referenten, Umfang des vermittelten Stoffs, Qualität des Skripts o.ä. zu bewerten? Und wenn die Seminare des ArbGebVerbandes einmal als mies bewertet wurden, kann der BR beim nächsten Mal ISO-Zertifiziert begründen, warum er lieber zu den "viel teureren" der WAF fährt ;-) Wo siehst Du also ein Problem?

D
derdermalwjlwar

09.07.2009 um 16:14 Uhr

Petrus, vertretbar ist eine Sache, die Erforderlichkeit die andere.

Ich halte es im Rahmen der ISO-Zertifizierung nicht für erforderlich. Es ist manchmal ganz gut, die BR-Arbeit und die Geschäftsführung des BR von der Verwaltung und den Prozessen des Arbeitgebers getrennt zu halten.

Ich habe z.B. auch verweigert, mich vom Arbeitgeber aufs Datengeheimnis im Zusamenhang mit Personaldaten verpflichten zu lassen, weil meine Verschwiegenheitspflicht sich bereits aus dem BetrVG ergibt.

Ob ein Seminar gut war, oder nicht, das kann man auch intern im BR besprechen.

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