W.A.F. LogoSeminare

Eklat nach Abstimmung / BR Mitglied wegen Enthaltung angegangen

A
azraela
Dez 2019 bearbeitet

Hallo zusammen, wir haben eine offene Abstimmung abgehalten über die Zuteilung von Freistellungsstunden (ist bei uns aufgrund der vielen Betriebsstätten auf mehrere Köpfe verteilt). Ein BR Mitglied hat sich offen enthalten, weil es meinte, die Stundenanzahl sei zu hoch für die zu erwartende Arbeitsmenge. Daraufhin ist es direkt nach der Abstimmung offen schwer verbal angegangen worden von der Person, die die Freistellung (trotzdem) bekommen hat. Und es hatten sich eigentlich noch mehr enthalten, die sind aber nicht angegangen worden. Jetzt kann man natürlich sagen, Konsequenz daraus ist, dass man alle anderen folgenden Abstimmungen nur noch geheim durchführt. Wie seht ihr so eine Situation? Gruss azraela

38003

Community-Antworten (3)

C
celestro

06.12.2019 um 10:57 Uhr

Man sollte über das Thema nochmal reden und deutlich machen, dass so ein Rumhacken auf anderen Meinungen mal überhaupt nicht geht. Geheime Abstimmungen könnten zwar etwas Ruhe rein bringen, aber das wäre ja nur oberflächlich so. Wenn irgendjemand nochmal etwas "falsches" sagt, würde der Ärger ja von Vorne losgehen.

S
stehipp

06.12.2019 um 11:05 Uhr

Es ist für mich immer wieder erschreckend hier zu lesen, wie manche Gremien miteinander umgehen. Und ich dachte, das Gremium sollte im selben Team spielen. Ein verbales Angehen geht nicht im Gremium, nicht danach oder zu irgendeinem anderen Zeitpunkt. Ich würde es erst versuchen in einem persönlichen Gespräch zu thematisieren, sollte das nicht fruchten, im Gremium. Vielleicht war er einfach angefressen und hat überreagiert. Soll jedem schon mal vorgekommen sein. Von geheimen Wahlen wg. sowas halte ich nichts. Ich lasse mir nicht von einem Querulanten vorgeben, wie das Gremium zu arbeiten hat.

K
kratzbürste

06.12.2019 um 11:18 Uhr

Ich frage mich nur, was da überhaupt abgestimmt wurde. Wenn es um die Aufteilung von Freistellungen nach § 38 BetrVG geht, sind die Ansprüche doch definiert und niemand muss sich aufregen. Ansonsten nimmt jedes BR-Mitglied so viel Zeit in Anspruch, wie es zur Erfüllung der Aufgaben erforderlich ist. Da bedarf es doch keiner Abstimmung.

Ihre Antwort