Juristisch-politische Fachkonferenz in Köln.
Liebe Leser*innen! Die aktion ./. arbeitsunrecht veranstaltet am kommenden Wochenende 6.+7. Oktober ihre 1. juristisch-politische Fachkonferenz in Köln. Wir möchten euch auf zwei spannende Veranstaltungen hinweisen:
#Aufstehen für Betriebsräte und Arbeitsrechte in Deutschland?
Wir wollen der neuen Sammlungsbewegung #aufstehen mit einer Podiumsdiskussion auf den Zahn fühlen. Wie entsteht ausreichender Druck, um Betriebsräte und gewerkschaftliche Organisierung flächendeckend voran zu treiben? Kann #aufstehen in eine festgefahrene Situation Bewegung bringen? https://arbeitsunrecht.de/termin/oeffentliche-podiumsdiskussion-aufstehen-fuer-arbeitsrechte/
100 Jahre Novemberrevolution 1918 - Konrad Adenauer und der Kölner Arbeiter- und Soldatenrat
Ohne den Matrosenaufstand in Kiel und Wilhelmshaven gäbe es heute keine Betriebsräte. Sie überlebten als ungeliebtes Relikt einer sozialistischen Räterepublik, die nie zu Stande kam. Köln spielte dabei eine wichtige Rolle. https://arbeitsunrecht.de/termin/koeln-der-koelner-ob-adenauer-die-spd-und-der-koelner-arbeiter-und-soldatenrat-1918/
Es würde mich freuen, wenn ihr kommen würdet! Bitte bewerbt die Veranstaltungen und leitet sie nach Kräften weiter!
Mit besten Grüßen
Jessica Reiner | Büro Köln
PS:
In einem nicht öffentlichen Teil beschäftigt sich unsere Fachkonferenz mit der Verteidigung von Betriebsräten und Gewerkschaftern gegen Union Busting und den Schwierigkeiten, eine radikale Bürgerrechtsbewegung für Arbeitsrechte als Menschenrechte zu erzeugen. (Es sind noch wenige Plätze frei. Anmeldung: https://arbeitsunrecht.de/konferenz)
Aufstehen für Betriebsräte und Arbeitsrechte in Deutschland?
Podiumsdiskussion | Moderation: Werner Rügemer | mit Sevim Dağdelen (MdB, Die Linke, #aufstehen), Benedikt Hopmann (Fachanwalt für Arbeitsrecht, Aktivist und Anwalt im Fall Emmely), Alexander Simon (Kampagne Make Amazon Pay), Jessica Reisner (aktion ./. arbeitsunrecht, Aktionstag #Freitag13)
öffentlich, Eintritt frei
Der Widerstand gegen schlechte Arbeitsbedingungen und Menschenrechtsverletzungen am Arbeitsplatz ist bislang überschaubar. Selbstorganisierte Initiativen versuchen der ehemals starken Arbeiter*innenbewegung neues Leben einzuhauchen. Doch wie entsteht genug Druck, um Betriebsräte und gewerkschaftliche Organisierung flächendeckend voran zu treiben?
Kann #aufstehen in eine festgefahrene Situation Bewegung bringen?
Sonntag, 7. Oktober 2018, 14 Uhr | Bürgerzentrum Alte Feuerwache, Melchiorstr. 3. 50670 Köln
Mehr dazu: https://arbeitsunrecht.de/termin/oeffentliche-podiumsdiskussion-aufstehen-fuer-arbeitsrechte/
100 Jahre Novemberrevolution 1918 - Konrad Adenauer und der Kölner Arbeiter- und Soldatenrat
Vortrag von Werner Rügemer | Musikalischer Rahmen: Der Gitarrist Ernesto Schwarz singt Lieder der Novemberrevolution | öffentlich, Eintritt frei
Ohne den Matrosenaufstand in Kiel und Wilhelmshaven gäbe es heute keine Betriebsräte. Sie überlebten als ungeliebtes Relikt einer sozialistischen Räterepublik, die nie zu Stande kam. Köln spielte dabei eine wichtige Rolle.
Von der Küste schwärmten die Matrosen 1918 ins Reichsgebiet aus. Glücklicherweise konnte der Kölner Festungskommandant Kruge am 6. November 1918 die Aufforderung des Kölner Oberbürgermeisters Konrad Adenauer nicht befolgen, die Aufständischen auf dem Weg nach Köln zu stoppen.
Am 5. September 1917 waren die Wilhelmshavener Matrosen Albin Köbis und Max Reichpietsch wegen Meuterei klammheimlich in Köln-Wahn hingerichtet worden. Ein Jahr später liefen dem Kommandanten Kruge die Soldaten weg. Damit ist vermutlich ein Blutbad vermieden worden.
Bürgerzentrum Alte Feuerwache Köln, Süd-Trakt 2. Stock, (nicht barrierefrei) | Samstag, 6. Oktober 2018, 19:30 – 21:00 Uhr
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