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Als BR Mitglied gekündigt werden und Abfindun mitnehmen

T
toni69
vor 3 Tagen

Nabend Leute,

ich bin neu im Betriebsrat aber bereits gut integiriert und auch angaschiert. Allerdigs geht es mit unserem Unternehmen bergab. Es handelt sich um eine Mittelständisches Unternehmen, welches an einen Konzern gebunden ist. Wir werden bald 15 Monate Kurzarbeit rum haben und es hat sich nicht viel geändert. Die echten Probleme werden nicht angegangen, stattdessen x alibi Maßnahmen die ein paar Prozent bringen und den Unmut der Belegschaft weiter wachsen lassen. Es wurden bereits Abfindungspakete angeboten sowie Altersteilzeit, außerdem habe viele Leistungsträger das Unternehmen verlassen. Ich kenn mich sehr gut mit den Zahlen und tatsächlichen Problemen im Unternehmen aus aber wie so oft bereichern sich die Entscheidungsträger Kleptokratisch und treffen Entscheidungen zu gunsten ihrer eigenen VITA und ihrer Karriere anstelle dem Wohl des Unternehmens.

Lange Rede kurzer Sinn. Ich sehe schon lange keine Perspektive mehr dort für mich und habe innerlich schon längst gekündigt. Die Jahre und den Kündigungsschutz möchte ich aber ungern einfach so aufgeben und meine wertvolle Arbeit über die Jahre in Form einer Abfindung entlohnen lassen.

War jemand in einer ähnlichen Situaton und kann berichten? Ordentliche Kündigung sollte nahezu unmöglich sein, nehme ich an. Meine reguläre Kündigungsfrist beträgt aufgrund der Zugehörigkeit schon 6 Monate. Wie könnte ich dabei gezielt Vorgehen, ohne einen dritten Weltkrieg zu entfachen? Wollte mich die Tage dazu auch mit einem Rechtsanwalt für Arbeitsrecht beraten lassen.

Welche Summen sind dabei möglich? Also Faktor Bruttogehalt meine ich damit und wie schwer / einfach wird das umzusetzen sein?

Der restliche BR ist so lala. Ein paar JA Sager und Buckdackel der GF. Nicht so extrem wie davor aber zb mussten wir vor einer Woche der Verlängerung der Kurzarbeit um drei Monate zum Jahresende zustimmen. Der BRV hat das so lapidar rüber gebracht als wär das im Vorfeld schon beschlossene Sache und die GF wünscht kurzfrstig die Unterschrift. Also er kuscht schon stark, hat die bekannte Angst vor Autorität, warum auch immer. "Dann könnten die die BV kündigen wenn wir nicht zustimmen" und solche Sätze. Ich glaube er versteht auch seinen Stellenwert nicht so ganz.

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Community-Antworten (2)

C
celestro

06.08.2026 um 22:05 Uhr

solltest Du irgendwann so unangenehm sein, das der AG Dich loswerden will, wird er Dir einen Aufhebungsvertrag anbieten. Da wäre eine Abfindung dann möglich.

T
toni69

06.08.2026 um 23:19 Uhr

Konkrete Vorschläge? Meine Idee wäre es zb das Vorgehen der entscheidet zu kritisieren. Sachlich natürlich und mit Fakten versehen via rundmail an das gesamte Unternehmen. So einmal im monat oder nach Bedarf. Kann man das so machen?

Weiterhin die Krankheitstsge etwas weiter ausbauen. Einfordern, keine Zusatzarbeiten mehr leisten. Dienst nach Vorschrift.

Ich habe eine Excel basiertes Kalkulationstool entwickelt welches seit Jahren an zwei Standorten genutzt wird und einen deutlichen Vorteil bringt. Dafür wurde ich nie richtig entlohnt. Hatte vor das Tool einzustellen bzw nicht mehr weiter zu entwickeln um es damit in Teilen nutzlos zu machen. Würde das mit einem Mitarbeiter Gespräch verknüpfen in dem ich vorher mehr Gehalt fordere und falls das nicht positiv ausgeht, dann dadurch die Konsequenz ziehen. Dünnes Eis oder vertretbar? Das Tool habe ich überwiegend im Rahmen meiner Arbeitszeit erstellt.

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