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was kann der BR hier machen?

R
ratsuchendes
Nov 2016 bearbeitet

hallo zusammen,

uns beschäftigt eine frage bzw. bitte einer Mitarbeiterin.

Sachverhalt: unser BL wurde entlassen, diese Stelle übt nun vorübergehend die "rechte Hand" vom GF aus bis ein neuer gefunden wurde.

diese Person kam nur zu mir mit der frage ob ich ihr helfen kann, da sie systematisch und von anfang an vom it Chef blockiert und nicht ernst genommen wird usw. denke er hat mit ihrem recht raschen aufstieg in der Firma ein Problem und will zeigen wer wo steht.

er selbst Prokurist und §5, sie arbeitet momentan auf der stelle die normal §5 ist, hat selbst aber nicht die §5 Merkmale.

jetzt stellt sich mir die frage inwieweit ich dieser Person helfen kann, da sie meint dies belastet sie sehr. Kann man hier noch etwas machen wie Gespräche suchen oder als mediator aufzutreten? Danke

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Community-Antworten (3)

S
stehipp

04.12.2015 um 08:54 Uhr

Morgen,

ich denke, das ist der einzige Weg. Sucht ein Gespräch mit den beiden.

Es kommt leider immer wieder vor, gerade auch bei Führungskräften, dass "Revierkämpfe" ausgefochten werden.

Zwingen könnt ihr euren IT-Chef allerdings wohl kaum. Sollte ein einvernehmliches Gespräch nicht zustande kommen, bleibt euerer Kollegin nur sich mit der Situation zu arrangieren, oder die nächst höhere Stelle zu kontaktieren.

K
Kölner

04.12.2015 um 09:37 Uhr

Sie ist nur vorübergehend auf dieser Position? Dann könnte man (je nach Lage) jetzt diese Situation mal deutlichst dem Entscheidungsträger kundtun (Chef). Vielleicht wäre das mal ein augenöffner für diesen im Hinblick auf die Machenschaften des Prokuristen. Wenn man aber Nachteile befürchten muss in der Zukunft, kann ein schweigen auch wieder sinnig sein. Und ganz manchmal muss man die betrieblichen Gegebenheiten einfach hinnehmen; zumal es ja nur für einen begrenzten Zeitraum ist.

A
AlterMann

04.12.2015 um 12:34 Uhr

Wir haben bei uns eine Regel, an die man manchmal erinnern muss: Egal, was Kollegen voneinander halten: Wir machen uns die Arbeit nicht noch schwerer, als sie ist. Von der Seite aus aufgebröselt, kann man sich in solchen Gesprächen manche Anwürfe sparen: Es kommt nicht darauf an, wer Recht hat oder wer wen nicht leiden kann. Das mag alles interessant sein. Es ist aber kein Grund, die obige Regel zu verletzen.

Und auch der Chef wird bei einer solcher Vorgabe sicher mitgehen können.

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