Betriebsverfassungsgesetz
Also,jetzt muss ich mich einmal zu Wort melden,weil mir die Haare zu Berge stehen.Es ist nicht zu glauben,welche Probleme Arbeitnehmer mit ihren Arbeitgebern haben. Der Drehangelpunkt eines Unternehmens ist und bleibt der Betriebsrat. Anscheinend befinden sich die Betriebsräte im Tiefschlaf.Das Betriebsverfassungsgesetz ist das Handwerkszeug des Betriebsrats,und somit kann sich auch kein Richter dagegen aufbäumen. Ich appeliere jetzt ganz deutlich an die Betriebsräte die jetzt ihre Ämter in Anspruch nehmen. Hört auf, mit dem Arbeitgeber einen Schmusekurs zu fahren,und nach seiner Pfeiffe zu tanzen.Ihr wisst ganz genau,wie Vorteilsnahme gegenüber Abhängigen eingestuft wird.Die Mitarbeiter haben euch gewählt,und nun sind euere Wahlversprechen einzuhalten,auch wenn es unangenehm des Öfteren wird.Ein starkes Gremium ist eine unüberwindbare Mauer wenn das Fundament nicht morsch ist.
Community-Antworten (16)
10.04.2014 um 16:24 Uhr
Das hast Du schön gesagt aber meinst Du ich verzichte deswegen jetzt auf meinen 7er BMW Dienstwagen? ;-)
10.04.2014 um 16:32 Uhr
Saublöde Antwort,das hättest nicht schreiben brauchen,das ist sowieso bekannt.Und am besten ist dann noch,zur Gegenseite abtrifften.Den Betriebsrat als Sprungbrett benutzen !
10.04.2014 um 16:38 Uhr
Wie zur Gegenseite abdriften meinst Du etwa ins Lager der Arbeitnehmer wechseln? :-)
10.04.2014 um 16:44 Uhr
So blöd wirst ja wohl nicht sein,da wirst ja dann verheitzt.
10.04.2014 um 16:59 Uhr
Was soll der Scheiß denn ?
10.04.2014 um 17:00 Uhr
@Rolfo: Ach ich verarsch nur unseren Rohdiamanten hier und was machst Du so ? ;-)
10.04.2014 um 17:12 Uhr
ich lese das blöde Zeugs weil ich nichts anderes zu tun habe
10.04.2014 um 17:19 Uhr
Oh da waren wir schon zu zweit :-) warte grad noch auf das nächste Pamphlet vom Rohdiamanten ;-)
10.04.2014 um 17:19 Uhr
Das BetrVG berechtigt aber nicht, Dinge gegen den AG durchzusetzen. Sicher - viele BRs nutzen Ihre Möglichkeiten nicht. Warum das so ist, dafür dürfte es viele Gründe geben. Vielleicht weil sie sie nicht kennen oder den Mut nicht haben........
Aber Mitbestimmung bedeutet, sich mit dem AG auf einen gemeinsamen Punkt zu einigen. Das ist nicht immer ein leichter und gerader Weg. Hierzu gehört Ausdauer, Kompromissfähigkeit, Dialogfähigkeit und die Bereitschaft auch mal kleine Schritte zu gehen.
Darum ist schwarz/weiß-Malerei der falsche Weg. Um erfolgreich als BR agieren zu können, ist es eher wichtig, die unterschiedlichen Instrumente und Möglichkeiten des BR zu kennen und richtig einzusetzen . Und unbedingt Fachwissen von den Dingen, die man zu behandeln hat.
Manch ein BR hat dabei erkennen müssen, dass vermeintliche Wahlversprechen in Unkenntnis der Dinge schnell ausgesprochen sind - deren Umsetzung aber u.U. ein langer Weg sein kann.
10.04.2014 um 17:20 Uhr
Kurt Tucholsky - "Die Verräter"
Dringend mal lesen, anschließend entspannen und locker durch die Hose atmen. Die jeweiligen Betriebsräte wissen in aller Regel recht genau wie sie mit ihrem Arbeitgeber umzugehen haben. Der Eine schlägt mit dem Kuschelkurs mehr raus (für die Arbeitnehmer), die Andere eben wenn sie dem Chef hin und wieder mal das BetrVG um die Ohren haut. Was kein BRM braucht, ist einen polemisierenden Außenstehenden, der ihm seine Arbeit erklären will
10.04.2014 um 18:59 Uhr
*Manch ein BR hat dabei erkennen müssen, dass vermeintliche Wahlversprechen in Unkenntnis der Dinge schnell ausgesprochen sind - deren Umsetzung aber u.U. ein langer Weg .............bis unmöglich........ sein kann. Wie wahr.
10.04.2014 um 21:29 Uhr
und nun kommt noch der doofe Globus und sagt seine Meinung...
Eigentlich habt ihr alle ein wenig Recht. Die jeweilige Situation muß zeigen (und zeigt es in der Regel bei geübten BR´s auch) welcher weg der richtige ist.
Immer Kuschelkurs geht gar nciht, dann wird man nicht für voll genommen und dann ist es auch vorbei mit Verhandlungen auf Augenhöhe...
Wichtig ist doch immer, wann fährt der BR die "Krallen" aus? Wie wichtig ist es dem gremium und was kann es erreichen und vor allem, wollen die Kolleginnen und Kollegen das überhaupt? Lohnt es sich zu kämpfen?
Und darum denke ich, hat hier jeder Recht, wenn es eklatant wichtig ist, ja dann sollte der BR "eier" haben und es durchsetzen - egal wie schwierig und nervenaufreibend... Ist der erfolg eher begrenzt, oder lohnt der einsatz der "Menpower/womenpower" nciht, dann doch lieber den kuschelkurs und verhandeln verhandeln verhandeln...
Es ist also Situationsabhängig in wie weit der "Kampf" gehen soll... ... und muß
Verhärtete Fronten helfen nciht wirklich immer - ab und an ein reinigendes Gewitter aber schon -)
10.04.2014 um 22:03 Uhr
Ihr habt ja alle so recht,dann kann ja nichts mehr schief gehen die nächsten 4 Jahre.Dann muß es ja ziemlich still werden bei W.A.F ! Ich will nichts mehr lesen,vonwegen unser Betriebsrat kuschelt mit der Geschäftsführung und macht nichts für uns Kollegen.Frohes schaffen allen Betriebsräten.
10.04.2014 um 22:43 Uhr
Ja danke, Dir auch. Wenn Du nichts lesen willst, musst Du es auch nicht, keiner kann Dich zwingen. Obwohl, die meisten hier werden sicher froh und erleichtert sein, wenn Du und Schlamusel hier nur noch lesen, statt etwas zu schreiben
10.04.2014 um 22:45 Uhr
Oh jetzt hat sich der Rohdiamant auch noch als Chef vom Waf Forum geoutet ich finde es einfach toll das hier so geniale Menschen wie ihn gibt ;-)
11.04.2014 um 14:43 Uhr
Jawoll, ich reihe mich mal ein und breche eine Lanze für das BetrVG!
Mir stehen die Haare zu berge, wenn betriebsratslose AN von den Zuständen in ihren Betrieben berichten! Ich erwähne dann meistens diese zwei Punkte, die MIR am wichtigsten erscheinen:
- BetrVG § 80 Allgemeine Aufgaben ...darüber zu wachen, dass die zugunsten der Arbeitnehmer geltenden Gesetze, Verordnungen, Unfallverhütungsvorschriften, Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen durchgeführt werden... M. E. der wichtigste Satz im ganzen BetrVG, der alle Vorteile eines AN mit BR auf den Punkt bringt! Wir haben zwar in D die tollsten Gesetzte und Verordnungen, von der Arbeitstättenverordnung, dem Arbeitsschutzgesetz, dem Arbeitszeitgesetz, dem Bundesurlaubsgesetz, dem Entgeltfortzahlungsgesetz bis zu den Unfallverhütungsvorschriften. Aber gegen all diese Gesetze wird in betriebsratslosen Unternehmen eigentlich immer verstoßen und dem ausgelieferten AN bleibt nichts übrig, als es hinzunehmen oder vors Arbeitsgericht zu ziehen. Eine Hemmschwelle, die nur sehr wenige überschreiten, und für diese wenigen meist anschließend den Verlust des Arbeitsplatzes bedeutet. Hat man hingegen einen BR, ist er gesetzlich verpflichtet, solche Verstöße zu unterbinden und der AN ist aus dem Risiko einer Auseinandersetzung mit dem AG raus!
Punkt 2 dann natürlich die Mitbestimmung! M. E. in der Praxis am wichtigtsten: § 87 Mitbestimmungsrechte (1) 2. und 3., Arbeitszeit! Betriebsratslose AN sind hier der ganzen Willkür ihres Chefs ausgesetzt, mit BR gibt es keine Überstunden und kein Dienstplan ohne Zustimmung!
Wenn man das so erzählt, heißt es immer, wie schön das dann doch wäre, wenn man einen BR hätte, und dass das ja fast schon Demokratie wäre (LOL). Trotzdem ist es mir immer noch nicht gelungen, jemanden wirklich dazu zu bewegen eine BR-Wahl in seinem Betrieb anzustoßen. Frustrierend, aber ich werde nicht aufgeben und mich für das BetrVG, wo immer ich kann, stark machen und dafür werben!
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