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Dieser Beitrag ist vor 4 Jahren entstanden. Gesetzliche Regelungen und Rechtsprechung können sich seitdem geändert haben.

Personalentwicklungsgespräch

T
Toaster303
Mrz 2022 bearbeitet

Guten Abend, unsere Einrichtungsleitung lädt dazu ein, sich zu einem konstruktiven PEG mit ihnen zu verabreden. Dafür ging eine Sammelmail an alle MA:innen. Es soll auf freiwilliger Basis stattfinden. Wer möchte, könne sich melden und auf Wunsch auch ein Mitglied des BR mitnehmen. Was mir merkwürdig vorkommt ist, dass diejenigen, die ein solches Gespräch weder jetzt noch für das restliche Jahr 'wünschen', zeitnah (mit Frist von wenigen Wochen) eine Verzichterklärung unterschreiben sollen und somit keinen Anspruch mehr auf ein PEG in diesem Jahr hätten.

Wozu? Ich kann die Motive nicht erkennen und für mich liest sich das ziemlich merkwürdig. Ich soll jetzt entscheiden, ob möglicherweise im Laufe des Jahres Bedarf für ein Gespräch ensteht? Und wenn jetzt keiner besteht, für den Rest des Jahres darauf verzichten? Das ist doch grotesk oder sehe ich Gespenster? Mein 7.BR-Sinn schlägt Alarm. Über eure Meinung dazu wäre ich dankbar.

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Community-Antworten (3)

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rtjum

18.03.2022 um 09:00 Uhr

als BR würde ich die Leitung erstmal auffordern das zu unterlassen und mit dem BR eine BV dazu abzuschließen. Das wäre das erste.

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Relfe

18.03.2022 um 14:30 Uhr

biete einen Termin für 30.12.2022 an, dann hast Du den Rest des Jahres Zeit dich umzuentscheiden und abgesagt hast auch nicht. Die Antwort ist dann genauso unsinnig wie die Frage, aber der Spaß ist beim AN

D
DummerHund

18.03.2022 um 18:08 Uhr

Schauen wir uns doch mal Sinn und Zweck solcher Personalentwicklungsgespräche an:

https://dieprojektmanager.com/personalentwicklung-durch-mitarbeitergespraeche/

Anders als wie @Relfe würde ich die Sache ernst und qualifiziert an die Sache ran gehen. Hier würde ich dem AG mit teilen das der BR bestrebt ist, im Sinne der MA und unter Orientierung der Vorbereitung ,Ziel und Zweck von BEM Gesprächen eine Betriebsvereinbarung mit der AG ab zu schließen. Dem AG würde ich aber klar aufzeigen das seine Vorgehensweise kontraproduktiv ist. Man kann nicht etwas als Freiwilligkeit deklarieren und gleichzeitig den Druck aufbauen indem man ihm sagt, kommst du nicht bist du von der Weiterentwicklung (sei es im Team oder persönlich) ausgeschlossen. Dieser psychische Druck widersprich Sin, Zweck und Inhalt solcher Gespräche. Dann abwarten was der AG antwortet.

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