Die 10 goldenen Regeln für deine perfekte Rede als Betriebsrat

Die zehn goldenen Regeln für deine perfekte Rede als Betriebsrat Du musst eine Rede halten als Betriebsrat, vielleicht auf einer Betriebsversammlung und du kannst jetzt schon nicht mehr schlafen?
Folgende zehn Regeln helfen dir, damit deine Rede ein Erfolg wird.

Erstens: Struktur festlegen.

Eine Rede gliedert sich immer in Einleitung, Hauptteil und Verabschiedung. Dann können die Zuhörer dir auch folgen.

Zweitens: Finde einen gelungenen Einstieg.

Warum stellst zu Beginn deiner Rede nicht einfach eine Frage?

Wie zum Beispiel: "Was ist seit unserer letzten Betriebsversammlung passiert?"

Damit weckst du das Interesse und die Aufmerksamkeit deiner Zuhörer.

Drittens: Keine vollgestopften Powerpoint-Präsentationen.

Keiner will sie, keiner liest sie, keiner braucht sie. Beschränke dich in deiner Powerpoint-Präsentation auf ganz wenige Stichworte.

Viertens: Keine Schachtelsätze.

Mehr als 14 Wörter sollte ein Satz nicht haben, damit deine Zuhörer bei dir bleiben und dir weiterhin zuhören können. Und verwende idealerweise Wörter mit maximal zwei Silben, das steigert das Verständnis.

Fünftens: Blickkontakt halten.

Du kannst deinen Blick ruhig mal im Raum schweifen lassen. Denn dann fühlen sich wirklich alle Kollegen von dir angesprochen.

Sechstens: Ruhe bewahren. Auch beim Sprechtempo.

Denn das rasante Runterrattern deiner Rede, da wird aus jeder noch so gelungenen Ansprache ein totales Trauerspiel. Kein Kollege kann dir mehr folgen und niemand hört dir zu.

Siebtens: Formuliere in der Gegenwart.

Vermeide deine Rede in der Vergangenheitsform zu halten, sondern verwende das Präsens, also die Gegenwartsform. Alles andere schafft eine unnötige Distanz.

Achtens: Spicken erlaubt. Ablesen verboten.

Moderationskarten, auf denen du die wichtigsten Stichworte deiner Rede festhältst, sind auch eine tolle seelische Unterstützung und heute absolut üblich. Aber das pure Ablesen deiner Rede von einem Zettel, das erzeugt nur Desinteresse beim Zuhörer und lässt auf eine schlechte Vorbereitung schließen.

Neuntens: Maximallänge beachten.

Länger als 45 Minuten hört dir niemand zu.

Zehntens: Üben, üben, üben.

Nichts geht über eine solide Vorbereitung. Und am besten hältst du deine Rede vor deiner Familie oder vor ein paar Freunden. Das schafft Sicherheit im Text und du wirst merken, dass du dann deine Rede viel flüssiger halten kannst.