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Rotationsverfahren

B
Blankstahl
Jan 2018 bearbeitet

Guten Tag War 10 Jahre Betriebsratsvorsitzender durch Intrigen der Geschäftsleitung wurde ich bei den Neuwahlen mit Mühe und Not in den Betriebsrat gewählt. War Stellvertreter und mußte jetzt nach einem Halben Jahr Rotieren und zurück ins Glied. Ist das Rechtens? Ein Zweites. Die Geschäftsleitung möchte das ich mich Krank melde und die Ärzte mich 18 Monate Krankschreiben und danach ich mich Arbeitslos melde. Was passiert wenn die Krankenkasse dahindert kommt ? Ich muss noch Arbeiten bis 2020 und bin im Moment 43 Jahre im Betrieb.

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Community-Antworten (3)

G
gironimo

05.10.2014 um 21:16 Uhr

Krankschreiben lassen? Das geht schon mal gar nicht. Du musst ja nun nicht alle Intrigen der Geschäftsleitung mitmachen.

Warst Du die 10 Jahre freigestellt (klingt so)?

Dann wäre es jetzt an der Zeit, dass Du angesichts des § 38 Abs. 4 BetrVG mit Forderungen an die Geschäftsleitung herantrittst.

(Freigestellte Betriebsratsmitglieder dürfen von inner- und außerbetrieblichen Maßnahmen der Berufsbildung nicht ausgeschlossen werden. Innerhalb eines Jahres nach Beendigung der Freistellung eines Betriebsratsmitglieds ist diesem im Rahmen der Möglichkeiten des Betriebs Gelegenheit zu geben, eine wegen der Freistellung unterbliebene betriebsübliche berufliche Entwicklung nachzuholen.)

Wenn Du innerhalb Deiner BR-Tätigkeiten noch nicht die erforderlichen Kenntnisse erlangt hast, mit dieser Situation umzugehen, solltest Du einen Fachanwalt für Arbeitsrecht beratend hinzuziehen.

D
Dezibel

06.10.2014 um 08:36 Uhr

Ist das Rechtens? Was hast Du 10 (30) Jahre lang gemacht? Schon mal was vom Betriebsverfassungsgesetz gehört?

W
Widder

06.10.2014 um 12:47 Uhr

Ich gehe mal davon aus, das dem Rotieren ein Beschluss des BR vorausgegangen ist. Ansonsten wäre das nicht möglich. "Zwingen" kann dich nur der BR -Beschluss und nicht der BRV oder gar der AG. Das müsstest du aber nach 30 Jahren BR -Tätigkeit wissen.

Ich kann aber deine Rechnung, arbeiten bis 2020 nicht nachvollziehen.

Du bist bei 43 Jahren Betriebszugehörigkeit Baujahr 1955 oder 1956. Dies bedeutet, wenn ich mich jetzt auf die schnelle nicht ganz verrechnet habe, das du bis 2018/19 ( je nach Geburtsdatum )in Rente gehen kannst.

Was steckt denn wirklich hinter der ganzen Geschichte, die wohl niemand heir so nachvollziehen kann.

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