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Sollarbeitsreduzierung

L
Lauskopf
Feb 2019 bearbeitet

Die Aufträge in unserer Firma ( nicht Tarifgebunden) ist momentan für eine Vollauslastung nicht da. Daher sind die Gleitzeitkonten ausgeschöpft. Kurzarbeit eine Option aber wg.der Außenwirkung nicht gewünscht. Der GF hat in unserer Betriebsversammlung eine Sollarbeitszeitreduzierung der Belegschaft im Produktionsbereich vorgeschlagen. Bei einer 38 h Woche 34h Arbeitszeit 36h bezahlt und 2 auf das Gleitzeitkonto zum Abbau der Minusstunden für ein bestimmten Zeitraum. Ist dies Mitbestimmungspflichtig oder ist dies Individualrecht jedes einzelnen MA ? Wie sollen wir uns verhalten? LG

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Community-Antworten (6)

P
petermännchen

05.02.2019 um 09:13 Uhr

Wenn ihr einen BR habt unterliegt es der Mitbestimmung. Findet ein TV Anwendung? dann mal reinschauen, ob er eine Öffnungsklausel für die Variierung der WAZ enthält.

K
kratzbürste

05.02.2019 um 10:30 Uhr

Der BR sollte auf offizieller Kurzarbeit bestehen. Es kann doch nicht sein, dass die Arbeitnehmer für die Empfindsamkeiten des Chefs herhalten sollen. Mitbestimmungspflichtig ist es allemal. Ich würde Kontakt zur Gewerkschaft aufnehmen.

C
celestro

05.02.2019 um 11:14 Uhr

@ Kratzbürste

"Bei einer 38 h Woche 34h Arbeitszeit 36h bezahlt und 2 auf das Gleitzeitkonto zum Abbau der Minusstunden für ein bestimmten Zeitraum."

so wie ich das lese, müssen die MA 34 h arbeiten, bekommen 36 bezahlt und die restlichen 2 Stunden werden auf das Stundenkonto gepackt. Wäre das mein BR und der würde auf offizieller Kurzarbeit bestehen, würde ich fragen, wer ihm ins Gehirn gekackt hat.

L
Lauskopf

05.02.2019 um 11:53 Uhr

Nein @Kratzbürste ! Es ist so wir gehen 38h in der Woche arbeiten bekommen 36h( nicht mehr 38h) bezahlt und die restlichen gehen zur Minderung des Gleitzeikonto auf das Konto.

R
rtjum

05.02.2019 um 12:45 Uhr

also darauf solltet ihr euch nicht einlassen, der AG will hier wohl das unternehmerische Risiko auf die Mitarbeiter abwälzen. Ich würde erstmal auf Kurzarbeit bestehen.

P
Pjöööng

05.02.2019 um 12:57 Uhr

"Die Aufträge in unserer Firma ( nicht Tarifgebunden) ist momentan für eine Vollauslastung nicht da."

Und trotzdem 38 Stunden arbeiten? Das ergibt für mich überhaupt keinen Sinn! Wenn zuwenig Arbeit da ist, warum will der Arbeitgeber dann dass die Arbeitnehmer trotzdem den ganzen Tag bei ihm rumlungern?

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