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Betrugsvorwurf an den BR

R
Rumpem
Jan 2018 bearbeitet

Liebe Betriebsrätler, dringend Rat gesucht.

Folgende Situation. BR neu gewählt. Betrieb von knapp 700 Beschäftigten

Laut Betr.VG sind zwei Personen für die Betriebsratsarbeit freizustellen.

Wir wollten dem Betrieb nicht zumuten zwei Kollegen freistellen zu müssen. (war wie wir jetzt wissen ein riesiger Fehler )

Also das Angebot an die GL 50 % BR und 50% bisherige Arbeit.

Zwischenzeitlich hat sich der neue BR gut positioniert. Also wir haben uns teilweise recht gut gegen Ungerechtigkeiten gewehrt und konnten Mitarbeitern richtig helfe. Nur unsere Arbeit gemacht. Das stößt auf erheblichen Wiederstand bei der GL. Der Vorsitzende wird massiv unter Druck gesetzt.

Da die BR Arbeit einen erheblichen Umfang angenommen hat ist kaum noch Zeit für den Job den er zu 50% abdecken muss.

Jetzt wird ihm Betrug vorgeworfen weil er für diesen Job nicht arbeitet, aber die Stunden abgerechnet werden.

Ja sehr verzwickt die Sache. Ich weiß wir hätten schon längst durchsetzen müssen die komplette Freistellung. Jetzt muss aber erst mal dieser schwerwiegende Vorwurf vom Tisch. Was können wir machen? Schon für alle Antworten besten Dank Rumpen

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Community-Antworten (8)

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streikbrecher

10.04.2012 um 16:14 Uhr

Wie oft das gleiche nochmals????

Das hattest Du doch die Tage 5.4. schon eingestellt!!! Es gab auch Antworten!!

Liebe Betriebsrätler, dringend Rat gesucht. Folgende Situation. BR neu gewählt. Betrieb von knapp 700 Beschäftigten Laut Betr.VG sind zwei Personen für die Betriebsratsarbeit freizustellen. Der Vorsitzende und der Stellvertreter wollten dem Betrieb nicht zumuten zwei Kollegen freistellen zu müssen. (war wie wir jetzt wissen ein riesiger Fehler ) Also das Angebot an die GL 50 % BR und 50% bisherige Arbeit. Zwischenzeitlich hat sich der neue BR gut positioniert. Also wir haben uns teilweise recht gut gegen Ungerechtigkeiten gewehrt und konnten Mitarbeitern richtig helfe. Nur unsere Arbeit gemacht. Das stößt auf erheblichen Wiederstand bei der GL. Der Vorsitzende wird massiv unter Druck gesetzt. Da die BR Arbeit einen erheblichen Umfang angenommen hat ist kaum noch Zeit für den Job den er zu 50% abdecken muss. Jetzt wird ihm Betrug vorgeworfen weil er für diesen Job nicht arbeitet, aber die Stunden abgerechnet werden. Ja sehr verzwickt die Sache. Ich weiß wir hätten schon längst durchsetzen müssen die komplette Freistellung. Jetzt muss aber erst mal dieser schwerwiegende Vorwurf vom Tisch. Was können wir machen?

Erstellt am 05.04.2012 um 13:34 Uhr von Rumpen 5 Antworten Erste Antwort nach nur 5 Minuten

Die BR-Arbeit muss schon jeder dann selbst in seinem Betrieb machen!!

G
gironimo

10.04.2012 um 17:34 Uhr

Auf die Antworten von damals sei verwiesen.

Gemäß § 37 BetrVG hat jedes BR-Mitglied die Zeit für die BR-Tätigkeit zu bekommen, die er für erforderlich hält. Und zwar während der Arbeitszeit.

Die Freistellungen nach § 38 BetrVG haben damit nicht unmittelbar was zu tun. Allerdings solltet Ihr jetzt die Freistellungen vollständig durchsetzen.

Unbedingt Öffentlichkeitsarbeit im Betrieb machen und den Kollegen/innen sagen, wie die GL versucht Euch in Eurer Arbeit zu behindern und Euch schlecht machen will - unbedingt!!!

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rainerw

10.04.2012 um 17:58 Uhr

Insoweit stimme ich den Anderen hier ja zu..........wenn da bloß nicht folgender Satz wäre

" Jetzt wird ihm Betrug vorgeworfen weil er für diesen Job nicht arbeitet, aber die Stunden abgerechnet werden"

Von der Berechnung her kommt zum Schluss zwar das Gleiche raus, ist aber keine korrekte Vorgehensweise.

W
wahlvst

10.04.2012 um 18:04 Uhr

Ist der BRV eigentlich nicht in der Lage für sich selbst zu sprechen??

Weiter der BRV rechtnet ja wohl nicht selbst Stunden mit Kunden ab!

R
rainerw

10.04.2012 um 18:10 Uhr

wahlvst mach mich nicht kirre ;-) Welcher Kunde?

W
wahlvst

10.04.2012 um 18:18 Uhr

Hallo rainerw

...Jetzt wird ihm Betrug vorgeworfen weil er für diesen Job nicht arbeitet, aber die Stunden abgerechnet werden. Dann tragen die betroffenen AN diese Stunden in Abrechnungszettel ein.

Daher die Anmerkung!

Es werden ja oftmals bei Projektarbeiten dem Kunden/Auftraggeber Stunden der AN welche am Aufrag arbeiten in Rechung gestellt. Also abgerechnet.

R
rainerw

10.04.2012 um 18:32 Uhr

wahlvst,

mir geht ne Leuchtstoffröhre auf. :-)

G
gironimo

10.04.2012 um 19:49 Uhr

Rumpem hast Du das so gemeint oder meintest Du nur das innrbetrieblich Arbeitsstunden registriert wurden?

Und wenn es Betrug wäre, würde der AG ja wohl nicht tagelang nichts tun -

Hier scheint es doch nur um Propagander des AG zu gehen

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