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Anfängerpech?

H
hondaabsbremse
Mrz 2020 bearbeitet

Hallo, bin seit letztem Jahr in den BR gewählt worden und bekomme seitdem durch meine Unerfahrenheit im Amt nur Schwierigkeiten mit meiner Bereichsleiterin,mit der ich vor der Wahl ein ziemlich gutes Arbeitsverhältnis hatte..bei Gesprächen ziehe ich ständig den Kürzeren,so daß ich überlege,das Amt niederzulegen,da ich den psychischen Druck nicht mehr gut standhalten kann..Habe bereits mit einigen aus dem Gremium(gesamt 7) gesprochen,fühle mich da aber nicht wirklich gut unterstützt.Antworten wie 'Du mußt Dir ein dickes Fell zulegen',oder 'wenn Du das Amt niederlegst wird der Druck stärker' verunsichern mich total..Eine Schulung habe ich bereits besucht,die folgende wurde vom AG abgelehnt bzw. soll aus Kostengründen verschoben werden,was für mich als alleinerziehende Mutter nicht gerade einfach ist.Bin leider nicht sehr selbstbewußt und wahrscheinlich völlig fehl am Platze...Wer weiß Rat,wie ich mich verhalten sollte und was ich tun könnte? Danke!

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Community-Antworten (3)

L
ladyracher

07.02.2011 um 22:50 Uhr

Ich kann leider nur als Mensch und Leidensgenossin antworten, da mein Wissen ebenso dürftig ist. Weiß nur eins, die Anderen haben dich gewählt. Weil sie dir vertrauen und du bestimmt andere Mütter mit den Gleichen Problemen vertreten kannst. Ich finde immer ein ehrliches, "gucke ich nach- da weiß ich noch nicht genau Bescheid" kann nur helfen. Wenn man die Wissenslücke schließt. Lasse die Anderen nicht alleine. Du kannst danach nur gestärkt in den Alltag. Wünsche dir Glück

D
DrHouse

08.02.2011 um 00:09 Uhr

Das mit dem "dicken Fell" stimmt schon irgendwie. In das Betriebsratsamt muß man hinein wachsen. Das geht nicht von heute auf morgen. Sprich mit Deiner Bereichsleiterin, ob sie was gegen Dich hat. Ich denke aber es liegt daran, dass sie für Dich Ersatz suchen muss, wenn Du BR-Arbeit machst. Ansonsten schließe ich mich ladyracher an. Mit Deiner Wahl haben Dir die Mitarbeiter ihr Vertrauen geschenkt und halten Dich für fähig, sie gut zu vertreten. Rücktritt ist der falsche Weg.

MfG Dr.House

B
BRVchen

08.02.2011 um 08:31 Uhr

Rücktritt ist nicht immer der falsche Weg. Ich bin in dieser Hinsicht auch immer zwiegspalten aber nicht jeder ist für dieses Amt geeignet und leider merkt man das nicht immer sofort. Ich bin nun seit einiger Zeit BRV. Mein Fell ist im Laufe der Zeit deutlich dicker geworden, trotzdem ist mein Gesundheitszustand proportional dazu deutlich schlechter geworden. Bei Schlafstörungen, Magenschleimhautentzündungen und Stressbedingte Problemen ist ein dickes Fell nicht nicht immer ausreichend. Wichtig ist eine Bestandsaufnahme, Für und Wider und eine ehrliche Selbstprüfung, schaffe ich das oder schaffe ich das nicht, vor allem gesundheitlich. Man sollte daher sehr vorsichtig sein, jemanden zu emfehlen auf keinen Fall zurück zu treten. Das muss jeder individuell entscheiden aber wenn die eigene Gesundheit massiv bedroht ist dann sind eventuelle "post Betriebsratsamtliche" Repressalien das kleinere Übel. Gewählt worden zu sein ist eine Ehre und eine Verantwortung aber wie gesagt, auch dabei gibt es Grenzen. Was allerdings tatsächlich eine große Hilfe ist sind entsprechende Seminare. Die Gespräche mit den Kollegen vor Ort sind wirklich erbaulich. Bis dahin sind allerdings wieder ein paar Steine aus dem Weg zu räumen, das lohnt sich dann allerdings wirklich. Deswegen fahre ich in der nächsten Woche auch zu einem Seminar nach Stuttgart Herrenberg. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Kraft für die kommende Zeit, egal wie du dich auch entscheiden wirst.

Liebe Grüße BRVchen

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