Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz

Aufgaben Was ist zu tun? Erledigt
Gesetzliche Vorschiften
  • Beschäftigungsgesetzt
  • Schutz vor sexueller Belästigung während der Arbeit, um die Würde der Männer und Frauen aufrecht zu erhalten
Definition
  • Unter sexueller Belästigung versteht man jegliche Verletzung der Würde der Beschäftigten am Arbeitsplatz durch sexuelles Verhalten
  • Einzelfälle:
    • Strafbares Verhalten (z.B. Nötigung, Vergewaltigung)
    • Gezielte sexuelle Berührungen
    • Anmerkungen sexueller Inhalte
    • Wiedergabe pornografischer Filme
    • Sexuelle Aufforderungen und Bemerkungen
Beschwerderecht
  • Die betroffene Person hat das Recht sich zu Beschweren, wenn diese sich belästigt fühlt (§ 3 BeschSG)
  • Die Beschwerde ist an den Vorgesetzten oder den nächsthöheren Vorgesetzen, wenn der Vorgesetzter Täter ist, zu richten
  • Der Arbeitgeber muss die Beschwerde überprüfen, ob der geäußerte Fall eintritt
  • Wenn ja, können entsprechende Maßnahmen ergriffen werden, z.B. Versetzung, Umsetzung, fristlose/fristgerechte Kündigung oder Abmahnung (§ 4 BeschSG)
  • Wenn der Arbeitgeber auf die Beschwerde nicht reagiert oder sich zu wenig mit dem Problem auseinander setzt, kann sich die betroffene Person beim Betriebsrat beschweren
  • Die betroffene Person hat das Recht auf Leistungsverweigerung (§ 4 Abs. 2 BeschG) wenn ein Vorfall von sexueller Belästigung geschehen ist, die Belästigung sich fortführt und sich der Arbeitgeber/Vorgesetzte damit zu wenig beschäftigt
  • Die betroffene Person kann gegen den Arbeitgeber auf Schadenersetz oder geeignete Maßnahmen klagen
  • Sie kann vom Täter Schadenersatzklage verrichten oder Strafanzeige stellen

Videokonferenzen für Betriebsräte

Kostenlos - DSGVO-konform - rechtswirksam

Treffen Sie sich als Gremium online und fassen Sie gemeinsam ortsflexibel Beschlüsse. Es werden keine personenbezogenen Daten gespeichert, die Verbindung ist gut verschlüsselt und der Zugang kinderleicht. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!