Hallo Kollegen,

unser AG hat die bisherige Betriebsvereinbarung über die Arbeitszeit fristgerecht gekündigt.
Bisher gilt grundsätzlich eine regelmäßige AZ von 36h mit Ausnahme der Verwaltung (40h). Wir sind nicht Tarif gebunden.

Nun hat der AG in den Entwurf zur neuen BV Arbeitszeitmodelle über 36h bzw. 40h für alle Bereiche hineingeschrieben und die BV mit dem Satz eröffnet, " die individuelle regelmäßige wöchentliche AZ wird im Arbeitsvertrag geregelt.

Damit wäre unserer Meinung nach einer schleichenden AZ Verlängerung in Form von Änderungsverträgen Tür und Tor geöffnet.
Eine wirtschaftliche Erforderlichkeit für eine AZ Verlängerung können wir nicht feststellen. Vielmehr einen Personalmangel nach erfolgter Massenentlassung in 2009.

Der Vollständigkeit halber soll aber noch erwähnt werden, dass es vereinzelt Kollegen gibt, die 40h arbeiten würden. Sie begründen das mit der schlechten Aussicht, dass der BR bei der anstehenden Lohnrunde Erfolg haben wird. Wobei diese Befürchtung nicht von der Hand zu weisen ist, denn der neue Besitzer ist alles andere als sozial eingestellt und auch in allen sonstigen Belangen schwierig zu handhaben.

Wie würdet Ihr mit der BV umgehen?