Gestern wurde ich von unseren beiden Geschäftsführern zum Gespräch gebeten. Die Zahlen in unserem Unternehmen (Massivhausbau) stimmen nicht mehr. Wir kämpfen schon seit ca. 1,5 Jahren. Heute wollen die GF´s den Mitarbeitern mitteilen, dass sie nunmehr an der Hauptverwaltung ansetzen müssen. Sie wollen die AN den Vorschlag unterbreiten, in sich zu gehen und zu überlegen, wer auf Stunden oder gar seinen Job von sich aus verzichten kann. Dafür werden sie 2 Wochen Überlegungsfrist geben. Wenn sich keiner freiwillig dazu bereit erklärt, wollen Sie betriebsbedingte Kündigungen aussprechen. Laut unserem Leiter des Rechnungswesen wäre das Unternehmen in der Lage, zu überleben, wenn einige Sachen anders laufen würden (wozu er nicht Entlassungen oder ähnliches zählt). Aber auf ihn wurde nicht gehört.
In wiefern habe ich in dieser Situation Möglichkeiten, zu handeln und/oder Vorschläge zu unterbreiten, um so auch den Kollegen zu helfen?
Wie angefordert mehr Infos:
Wir haben einen Betriebsrat und ich bin Mitglied.
Zur Zeit haben wir allein in der Hauptverwaltung 11 festangestellte und 1 Auszubildene.
In den Zweigstellen gibt es mittlerweile noch 8 Festangestellte.
Wir sind nicht im Arbeitgeberverband.
Mit den Sachen, die anders laufen sollen, sind die Ausgaben gemeint, wie z.B. der Verkauf von Immobilien, die der Firma gehören und die überteuert verkauft werden sollen und es wird sich geweigert, mit dem Preis runterzugehen, so dass man lieber das Gebäude leer stehen lässt.