Hallo zusammen

wir diskutieren zur Zeit, wie eine Versetzung definiert werden soll. Der Streitpunkt ist "Projekte mit externer Unterbringung"!

Geschäftsleitung-Argumente: Es ist die Eigenart des Arbeitsverhältnises bei einem Softwaredienstleister, dass man permanent projekabhängig an verschiedensten Orten eingesetzt wird. Schon mit dem Unterschreiben vom Arbeitsvertrag erklärt man sich damit einverstanden.

Betriebsrat-Argumente: Wir haben viele Standorte in Deutschland. Beim Vorstellungsgespräch wird betont, dass von unserem Standort aus lokale Kunden betreut werden => Wochenendbeziehung usw. soll die Ausnahme sein. Für viele Standorte sind Innenhouse-Projekte die Regel. Eines unserer Hauptziele ist es weg vom Body-Leasing-Geschäft hin zu Inhouse-Projekten. Software-Diensleistungen können also, müssen aber nicht beim Kunden vor Ort erbracht werden.

Dass Projekte mit externer Unterbringung eine Versetzung darstellen, haben wir bei einer Sitzung mit dem Geschäftleiter besprochen und er hat das auf dem Protokoll so unterschrieben. Da wir aber das auch praktisch umsezten wollen, also zustimmen, wenn Leute an einem fernen Ort geschickt werden und ihre Familie über der Woche nicht sehen können, kam der Aufschrei: "Das gehört zum Geschäft. Es ist dei Eigenart unseres Arbeitsverhältnisses. In diesem Fall liegt keine Versetzung vor und damit keine Zustimmungspflicht".

Habt Ihr Erfahrung mit ähnlichen Fällen? Was wäre eine Kompromislösung?

Vielen Dank

Sabrina