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12-Stunden Schichten für Ärzte auf der Intensivstation vom AG durchsetzbar?
Unser AG will auf unserer Intensivstation ein Weaning-Konzept (Beatmungsentwöhnung bei Intensivatienten) zeitnah starten. Hierzu ist rechtlich eine durchgehende 24h-Anwesenheitspflicht von Ärzten mit Arbeitszeit (kein Ruf- bzw. Bereitschaftsdienst erlaubt) gegeben. Nun möchte der AG hier 12h-Schichten einführen. Er stützt sich auf §7 Abs. 2 Nr. 3 ArbZG und unseren Tarifvertrag TV-Ärzte/VKA. Hier steht bei §7 Nr. 5: "Die tägliche Arbeitszeit kann im Schichtdienst auf bis zu zwölf Stunden ausgedehnt werden. Maximal vier 12h-Schichten in Folge". Wir sehen dies gerade für die Ärzte auf einer Intensivstation als eine enorme Belastung an. Frage: Wie können wir dies trotz der Gesetzeslage evtl. verhindern? Vielen Dank für eure Antworten. Maria
Erstellt am 29.05.2015 um 07:55 Uhr von Maria
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Arbeitszeit Pausen
Hallo Der AG möchte das Pausen Stempeln einführen. Bei uns werden nur Arbeitszeitende und Arbeitsbeginn gestempelt, die Pausen werden automatisch abgezogen. Jeder Mitarbeiter kann Pause machen. Der AG begründet die Einführung mit der Aufzeichnungspflicht des AG hinsichtlich ob Pausen gemacht werden und dem Gesetzgeber. Frage Ist die automatische Pausen Abzug nicht als Aufzeichnungspflicht zusehen ? Wie würde ihr das Problem lösen wenn ihr keine Pausen Stempeln für die Mitarbeiter wollte hinsichtlich der Aufzeichnungspflicht. DANKE
Erstellt am 28.05.2015 um 23:57 Uhr von Brsibel
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Extra Urlaubstage auf Basis der Betriebszugehöhrigkeit in einer BV + Sonderurlaub
Liebe Leute, wir wollen bei uns im Betrieb zur Zeit eine BV Urlaubsgrundsätze aushandeln. Unsere Idee war es zu versuchen zusätzliche Urlaubstage auf Basis der Betriebszugehöhrigkeit. Bsp.: Alle 5 Jahre 1 Tag mehr Urlaub. Wir sind ein ambulanter Pflegedienst und arbeiten in sehr individuellen Schichten, teilweise auch Nachts. Auf Dauer stellt sich dort ein erhöhter Erhohlungsbedarf ein. Ist dies den überhaupt in einer BV Urlaubsgrundsätze zu regeln? Oder ist das eine Sache die man nur im AV oder TV regeln kann? Ich weiß das Urlaubsdauer nur im AV und TV zu regeln sind. Vieleicht ist das bei zusätzlichen Urlaubstagen auf Basis der Betriebszugehörigkeit anders. Einen TV haben wir leider nicht .. Wir möchten auch gern umfassende Regelungen zum Sonderurlaub. Nicht nur Regelungen in der Art des § 616 BGB, sondern auch die Möglichkeit das Mitarbeiter unbezahlten Sonderurlaub nehmen können. Kann man da vieleicht mehr Raushohlen als § 28 TVöD? Bei unserem AG lenht er den Antrag auf Sonderurlaub einfach ab. Ich hab selbst noch keinen genauen Vorstellungen wie das Aussehen kann. Vieleicht kann mir jemand dazu ein paar Tipps geben, gerne auch gut Links zu dem Thema oder zu guten BV's. Ich selbst bin erst 1 Jahr BR und weiß noch garnicht so richtig was angemessen ist und was nicht. Ich freu mich auf Eure Antworten, LG RickZ
Erstellt am 28.05.2015 um 21:10 Uhr von RickZ
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Neuwahl oder Restmandat bei Verlagerung/Schliessung Zur Schulung
Liebes Forum. Ich hätte hier eine Frage. Arbeitger A will den Betrieb B mit 120 Mitarbeitern zum 31.12.2016 Schliessen. Allen Arbeitnehmern wird hierbei eine Änderungskündigung an einen anderen Standort des Unternehmens angeboten. Die Aufgaben bleiben hierbei erhalten. Um das Unternehmen nicht allzusehr zu belasten soll die Umsetzung in mehreren Teilschritten, Abteilungsweise vorgenommen werden. Je Quartal sollen hierzu in 2016 ca. 25% der Mitarbeiter den Standort wechseln. ( 30 zum 30.03.2016, 30 zum 30.06.2016, ... ) Der Betriebsrat besteht aus 7 Mitgliedern und 3 Ersatzmitgliedern. Nun befinden sich gerade in der ersten Verlagerungswelle 3 Mitglieder und 2 Ersatzmitglieder. Das 7 Köpfige Gremium kann also auch durch Nutzung der Ersatzmitglieder nicht mehr aufrecht erhalten werden. Würde hier nun §13 BetrVG greifen und es wäre eine Neuwahl, mit reduzierter Stärke, erforderlich. Oder würde dies unter §21b BetrVG fallen ?
Erstellt am 28.05.2015 um 17:58 Uhr von naranili
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Übernahme nach Lehrzeit befristet - Anspruch auf Festanstellung (BR-Ersatzmitglied) Zur Schulung
Hallo, unserer Ersatz BR-Mitglied (erster Nachrücker, also häufig bei den Sitzungen dabei) beendet seine Ausbildung im Juli und ihm wurde korrekt Anfang des Jahres mitgeteilt, dass er nicht übernommen werden wird. Allerdings hat man ihm mündlich zu verstehen gegeben, dass er wohl ein halbes Jahr weiterbeschäftigt würde, wegen Anspruch auf ALG ("guter Ton"). Jetzt ist davon nicht mehr die Rede, d.h. zum 10.07. ist Schluss. Wir vermuten jetzt, dass es damit zu tun hat, dass er BR-Mitglied ist und bei einer Übernahme (wenn auch nur befristet) er doch Anspruch auf eine Festanstellung hat? Was darüber jemand etwas genaueres? Danke im Voraus
Erstellt am 28.05.2015 um 15:49 Uhr von koriander
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